Napoleon - Jenseits des Mythos

Napoleon – jenseits des Mythos“ wird unterstützt von Historikern unter der Leitung von Professor Philippe Raxhon (Universität Lüttich) und steht unter der Schirmherrschaft der Fondation Napoléon – deren Direktor, Thierry Lentz, das Vorwort zum offiziellen Katalog verfasste. Der szenografische Ansatz soll objektiv und kritisch bleiben. Die Veranstalter möchten vermeiden, in die Falle der Darstellung von Epinal zu tappen, die durch seriöse historische Studien inzwischen nuanciert wurde.

Jenseits eines klassischen, chronologischen Rundgangs konzentriert sich die Lütticher Ausstellung auf zehn Themen, um den Mann Napoleon, aber auch sein Leben und Werk besser kennen zu lernen. Drei monumentale Kulissen, bemerkenswerte Inszenierungen, außergewöhnliche Exponate, Texte, Filme und ein viersprachiger Audioführer garantieren einen ebenso kurzweiligen wie lehrreichen Besuch. Für eine spielerische Note am Rande wurde, dem Beispiel der Tutanchamun-Ausstellung folgend, ein exklusives Escape Game entwickelt. Wer es wünscht, kann sich der Ausstellung so aus einem alternativen Blickwinkel nähern.

Ein einzigartiges Erlebnis

Mehrere hundert originale und oft unbezahlbare Exponate werden in eindrucksvolle Inszenierungen eingebettet. Diese außergewöhnlichen Stücke aus Privatsammlungen (u.a. aus der von Bruno Ledoux) und renommierten Institutionen in Belgien und im Ausland erzählen vom unglaublichen Werdegang Napoleon Bonapartes und bestätigen den internationalen Stellenwert dieser Ausstellung.

Napoleon Bonaparte, 1. Kaiser der Franzosen, wie Sie ihn noch nie gesehen haben!

Unter der Schirmherrschaft der Fondation Napoléon

Nicht weniger als 300 Originalwerke

 Die zahlreichen ausgestellten Werke stammen von renommierten belgischen (ex: KBR) und ausländischen Institutionen, aber auch von privaten Sammlern (ex: Bruno Ledoux) und zeugen vom unglaublichen Leben Napoleons Bonapartes.

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Die wichtigsten Themen


  • EINE EINZIGARTIGE PERSÖNLICHKEIT

    Am Eingang zur Ausstellung erhält der Besucher eine Einführung in die Lebensentscheidungen, die Napoleon zu einem Mythos machten. In einer Rückblende werden sein Exil auf St. Helena, seine letzten Jahre, sein Tod und die Rückführung seiner Asche an Bord der Belle Poule im Jahr 1840 behandelt.

  • DIE REVOLUTION

    Der Kontext, in dem Napoleon an die Macht kam. Das Ende des Ancien Régime, die Revolution, der Sturz der Monarchie, die Republik und das Direktorium sind die wichtigsten behandelten Etappen.

  • ZEITLINIE

    Der Besucher entdeckt sowohl den Stammbaum des zukünftigen Kaisers als auch die Chronologie der wichtigsten Ereignisse seines kurzen Lebens (seine ersten Jahre auf Korsika, seine militärische Ausbildung in Brienne und Paris...). Die erste der drei großen, immersiven Kulissen zeigt, auf 200m2, ein Schlachtfeld mit Biwak, und unterstreicht diesen wesentlichen Aspekt von Napoleons Leben (mit Lager, Gefechtsstand, Feldzugatmosphäre).

  • DAS LEBEN DES SOLDATEN

    Je nach Einsatz variierte die Ausrüstung. Sie wurde den jeweiligen Gegebenheiten des Geländes und der zurückzulegenden Strecken angepasst – wobei Napoleons Armee für ihre Schnelligkeit bekannt war.

  • GROSSE SCHLACHTEN UND KOALITIONSKRIEGE

    Während seiner militärischen Laufbahn trug Napoleon 57 Schlachten aus (42 Siege, 11 Niederlagen und 4 Schlachten mit ungewissem Ausgang). Zehn davon finden besondere Erwähnung: die Pyramiden, Trafalgar, Austerlitz, Jena, Eylau, Friedland, Wagram, Beresina, Leipzig und Waterloo.

  • DIE KRÖNUNG

    Die Kaiserkrönung Napoleons in Anwesenheit von Papst Pius VII. bildete den Höhepunkt seines Aufstiegs.

  • PRUNK UND PRACHT

    In diesem Kapitel geht es um den Privatmann Napoleon. Und um die von ihm geschaffene künstlerische Strömung, den Empire-Stil, der weit über die Innendekoration hinausgeht und auch die Architektur, den Denkmalbau, die Kunst und die Mode miteinschließt. Eine zweite große Kulisse, die von einem Ballsaal in den Tuilerien inspiriert ist, veranschaulicht die Pracht des Hofes, die Etikette, das Protokoll, die Toiletten und das Essen. Napoleon besaß bis zu 47 Paläste, die über seine gesamten Territorien verteilt waren. 3500 Bedienstete waren dort beschäftigt.

  • MYTHOS UND ERBE

    Napoleon wollte sichtbare Spuren hinterlassen. Das Verfassen seiner Memoiren („Le Mémorial“) trug dazu bei. Das Büro des Kaisers (drittes großes, immersives Setting) erforscht den bürgerlichen Aspekt seiner Herrschaft. Dieser konzentriert sich im Wesentlichen auf den Code civil, der das Gesicht Frankreichs und der Länder, denen Napoleon ihn auferlegte oder aufzuerlegen versuchte, veränderte. Napoleon wollte einen modernen Staat mit Strafgesetzbuch, Zentralbank, Präfekturen, Universitäten, Kataster, Konkordat…: eine Art Diktatur des öffentlichen Heils, die das Konsulat in ein Imperium verwandelte. Die wichtigsten Personen in seinem unmittelbaren Umfeld und die wirtschaftliche Lage werden ebenfalls thematisiert.

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